Google.de Suche in Firefox (Suchleiste)

04. Mai 2012

Wer gerne das Firefox Suchfeld benutzt ärgert sich nicht selten, dass dort die US-Version von Google voreingestellt ist (google.com). Dies führt dann oft zu anderen Suchergebnissen, als die gewünschten.

Der erste Versuch dies zu ändern führt den User meist zum Pfeilchen neben dem Google-Symbol direkt am Suchfeld. Bei Klick auf “Suchmaschinen verwalten” in diesem Menü,  findet man keine simple Möglichkeit die Suchmaschine anzupassen. Man muss noch einige male weiter klicken und über “Weitere Suchmaschinen hinzufügen…” bis zur Seite: http://mycroft.mozdev.org/google-search-plugins.html vordringen. Dort die gewünschte Suchmaschine wählen und anklicken, die dann der Liste zugefügt wird. Dann kann die US-Version entfernt und die gewünschte Version nach oben gestellt werden.

Es ist aber anzumerken, dass Google über dieses Suchfeld Nutzerdaten über das Surfverhalten sammelt. Wer dies nicht wünscht sollte der Suchmaschine die Cookies verweigern. Über Extras > Einstellungen > Datenschutz kann dies vorgenommen werden.  Da es Unterschiede bei den Firefox Versionen gibt, spare ich mir hier die Beschreibung, einfach Googlen…

Google Suchfeld Firefox

Facebook: Webseite bzw. Link mit eigenem Miniaturbild einstellen.

08. Oktober 2011

Wer seine eigene Webseite in Facebook posten möchte, hat oft das Problem kein passendes Miniaturbild von Facebook angeboten zu bekommen. Ein eigenes Miniaturbild für Facebook zu wählen ist nicht so ohne weiteres möglich. Wer in Google sucht wird schnell fündig und bekommt den Link:

<link rel=”image_src” href=”PfadzumBild” />

für den Header seiner Seite empfohlen. Leider funktioniert diese Methode nicht mehr.

Die neue Lösung: Mit Meta-Tags im Open Graph Protocol zu arbeiten. Facebook unterstützt diese Meta-Tags und zieht seine Informationen daraus.

<meta property=”og:title” content=”Titelzeile”/>
<meta property=”og:type” content=”movie”/>
<meta property=”og:url” content=”http://www.website.de”/>
<meta property=”og:locale” content=”de_DE”/>
<meta property=”og:image” content=”http://pfad/bild.jpg”/>

Ein von Facebook akzeptierter vollständiger Baustein siehst so aus wie oben aufgeführt. Eine Liste und Beschreibung der og:type findet man hier: https://developers.facebook.com/docs/opengraph/#types oder hier…

Facebook Link eigenes Miniaturbild einfügenWenn man bereits versucht hat seinen Link zu posten, kann es sein das Facebook diese Daten bereits im Cache hat. Nach dem einfügen der neuen Meta-Tags sieht man dann immernoch kein Ergebnis. In diesem Fall sollte man den Facebook-Debugger nutzen und dort seine Domain abfragen: https://developers.facebook.com/tools/debug
Der Facebook-Cache wird hierdurch geleert und man kann den Link erneut, mit Erfolg laden. Nach jeder Änderung der Meta-Angaben sollte man den Debugger einsetzten.

Für das Miniaturbild eignet sich ein Bild in der Originalgröße 90 x 90 Pixel. Dann ist die Darstellung optimal.

(Korrektur nach Kommentar): Für das Miniaturbild eignet sich ein Bild in der Originalgröße 100 x 100 Pixel. Dann ist die Darstellung optimal.

Vorher/Nachher: die Tsuami Katastrophe in Japan

01. April 2011

GeoEye

Auf beeindruckende Weise hat die New York Times die Auswirkungen der Tsunami Katastrophe in Japan und das Reaktorunglück in Fukushima in Bildern festgehalten. Mit Javascript gesteuert werden hier die Satellitenbilder nach der “Vorher-Nachher”-Prinzip gezeigt. Mit einem Schieberegler in der Mitte kann man das Katastrophen-Szenario über die Ursprungsszenerie schieben. Mit der verwendeten Technik können die Ausmaße aus der Ferne noch viel deutlicher wahrgenommen werden. Auch wenn hier die Sensationslust bedient wird zeigt die verwendete Technik wie man Webseitenbesucher zum stöbern und experimentieren einladen kann. Direkt zur New York Times Webseite…

Trick um Bilder in hoher Qualität aus einer Word-Datei zu entnehmen.

24. März 2011

Leider kommt es gelegentlich vor, dass mancher Computernutzer  Bilder in eine Word-Datei einsetzt und diese dann per E-Mail versendet. Diese Unart macher User macht es dem Empfänger oft schwer an die Bilder in hoher Auflösung zu kommen, auch wenn die Word-Datei offensichtlich aufgrund der Dateigröße eine größere Bild-Datei beinhaltet.

Beim Versuch das Bild aus Word heraus zu sichern z.B. per Drag an Drop oder via Screenshot bleibt immer ein kleines Bild mit 72 dpi übrig. Word verhält sich auch recht stur seine Daten auf einfachem Wege preiszugeben.

Mit einem Trick lassen sich die Bilddaten aber in der originalen, höheren Qualität “extrahieren”. Sichern Sie das Word-Dokument einfach als HTML-Datei. Über “Speichern unter…” wählen Sie als Dateityp “Webseite (*.htm, *.html)” und sichern die Datei auf Ihren Computer. Sie erhalten ein HTML-Dokument und eine Ordner mit den Dateien des Word-Dokumentes. Dort finden Sie das Bild in der ursprünglichen Qualität, dass Sie kopieren können. Dann können Sie die HTML-Datei und den Ordner wieder löschen.

Android: Anmeldung fehlgeschlagen im Google Latitude Check-In

08. November 2010

Android Latitude Check-In Anmeldung fehlgeschlagenIn vielen Foren bereits gewälzt aber noch ohne eine bekannte Lösung: Bei einem Versuch in Google Latitude einen Check-In vorzunehmen funktioniert nicht. Beim einchecken erscheinen zunächst die Check-In-Bedingungen, welche normalerweise nicht auftauchen. Bestätigt man diese kommt kurze Zeit später die Meldung: “Anmeldung fehlgeschlagen”.

Das Problem ist in der Regel auf einen früheren Zeitpunkt zurückzuführen. Bei erstmaligen starten von Latitude im Android Smartphone wurde die erste Abfrage bzgl. der Datenveröffentlichung nicht bestätigt sondern abgelehnt. Diese zunächst vorsichtige und verständliche Reaktion führt dazu, dass die Check-Ins nicht mehr möglich sind. Leider ist derzeit in keinem Forum bekannt wie diese Einstellung rückgängig gemacht werden kann. Weder in den Latitude Einstellungen am Android-Phone, noch im Google Konto lässt sich ein entsprechender Punkt finden.

Einzige derzeit bekannte Lösung: Ein neues Google-Konto einrichten. Dabei gibt es zwei Wege. Entweder 2 Google Konten parallel nutzen (eines nur für Latitude). Ansonsten muss das Smartphone auf Werkseinstellung zurück gesetzt werden um es mit dem neuen Konto zu starten. Vorsicht: Hierbei gehen alle Daten auf dem Smartphone verloren, daher bitte ein Backup ausführen.

Wer eine andere Lösung findet kann sich gerne melden.

Mit Google neue Schriften auf Internetseiten nutzen ?!

08. Juni 2010

Copyright Google Font LabsTrotz der fortschreitenden Internettechnik, ist in Sachen Fonts im Internet noch immer eine Wüste aus Arial, Verdana, Times und Georgia zu sehen. Nur wenig Spielraum gibt es für Webdesigner, auch in diesem Bereich neue Wege zu gehen. Es gibt zwar durchaus Methoden individuellere Fonts zu nutzen, aber diese muten oft noch recht Stiefmütterlich an und man verirrt sich schnell im Dschungel aus Browserkompatibiliät, Lizenzrechten und des allgemeinen Handlings.

Aus den Google Labs kommt nun eine neue Methode um Schriften in Internetseite abzubilden. Die Google Font API bietet, wenn auch erst in der Beta-Phase, die Möglichkeit über die Standardschriften hinaus Fonts in einen Webauftritt einzubauen. Dabei ist das einbinden sehr einfach und wird nur mittels eines CSS-Bausteins in der HTML Seite realisiert.  Es gibt derzeit 18 nutzbaren, lizenzfreie  Schriften in der Google Font Directory, teilweise mit Variationen. Dies ist noch nicht viel und es bleibt zu wünschen dass es mehr werden. Der Ansatz von Google ist nicht schlecht und lässt hoffen auf eine Typografische Zukunft des Internets. Der Vorteil liegt auf der Hand. Google ist fast überall verfügbar liefert die Daten der Fonts, welche lediglich eingebunden werden. Man kann somit sehr sicher sein, dass der Font auch wirklich geladen wird, auch wenn die Schrift nicht im lokalen Ordner des Betriebssystems liegt. Alternative Fonts kann man ja für all jene definieren gerade nicht den Font über Google laden können.

Trotz allem gilt genau zu prüfen ob Google das benötigte auch konsequent umsetzt. Es bleibt abzuwarten ob die Directory auch umfangreich wächst und einen ausgewogenen Fundus an lizensfreien Fonts liefern kann. Zudem eignen sich nicht alle Fonts für den Einsatz im Internet. Schon bei den ersten Schriften zeigen sich Schwächen. So fehlen in einem Zeichensatz z.B. die Umlaute und andere Zeichen, was in einem weltweit genutzten Font schon vorhanden sein muss. Auch die Darstellung als Systemschrift (also ohne Glättung) steht nicht allen Fonts gleich gut. Manche werden hierdurch fast unleserlich oder sehen unschön aus. Hier ist Google gefragt genau zu prüfen und nur sinnvolle Fonts einzubauen. Mir graut es sonst davor unter Tausenden von Fonts auszuprobieren welche passend sind und bei einer bestimmten Größe noch leserlich dargestellt werden.

Ein weiterer Kritikpunkt ist die Tatsache das Google mit seinem CSS Baustein nichtmal einen WC3 konformen Code ausgibt. Um den “Strict” Vorgaben genüge zu tun sollte bei dem CSS-Tag am Ende zumindest ein /> stehen und keine einfaches > !

Bei aller Kritik ist der Weg dennoch gut und man wird sehen, was die Betaphase übersteht und wie sich dieses System entwickelt.

Postscript Font, Photoshop CS3 und Windows 7

23. März 2010

Postscript Fonts der Älteren Formatversion (pfm)  unter Windows 7 oder Windows Vista in allen Anwendungen zum laufen zu bringen, stellt immer wieder ein Problem dar. Das kommt daher, dass seit Vista Postscript-Schriften nicht mehr voll unterstützt werden. Das True Type oder das Open-Type Format kommt hier universal zum Einsatz.

Nervig ist es, das die in den Windows Fonts Ordner kopierte Postscript Schrift zwar im Adobe Indesign nutzbar sind, aber im Adobe Photoshop gänzlich fehlen und nicht ausgewählt werden können. So z.B. auch im Adobe CS3 Paket.

Lösung: Statt nun Schriften zu konvertieren oder sich gar den Satz neu zu kaufen, genügt es die Schriften im Postscript-Format (pfm/afm) einfach in den Fonts Ordner der Adobe Anwendung zu kopieren. Meist zu finden unter: C:\Program Files (Programme)\Common Files\Adobe\Fonts.

Canon Powershot – Batterie-Probleme mit der Digitalkamera

10. Dezember 2009

Digitale Kamera Batterie ProblemeWer eine kompakte Digital-Kamera benutzt kennt vielleicht das Problem: Man hat gerade neue Batterien eingelegt und nach nur 3 Fotos blinkt die Batterieanzeige. Der Akku oder die Batterien sind schon wieder leer?! Das kann nicht sein, denkt man. Leider ist dies ein weit verbreitetes Problem bei manchem Digitalen Fotoapparaten. Fotografiert man weiter schaltet sich der Fotoapparat tatsächlich relativ schnell wieder aus man rechnet damit das der Hauptakku oder die Batterien leer sind.

Besonders stark betroffen davon sind teilweise Modelle der Canon Powershot Serie. Das ist nicht nur nervig sondern auch kostspielig, da frühzeitig die neuen und eigentlich vollen Batterien ausgetauscht werden.

Die Lösung: Was oft nicht beachtet wird ist, dass in vielen Digi-Fotoapparaten oft noch eine kleine Knopfzelle eingebaut ist. Verliert diese Knopfzelle Ihre Ladung, wird dies im Display angezeigt, jedoch mit dem gleichen Symbol wie bei einer leeren Hauptstromquelle. Tauscht man die Knopfzelle gegen eine Neue aus, ist das Problem gelöst und die Kamera kann wieder ohne ständig blinkende Batteriewarnungen benutzt werden.

Fotografie Extrem – Romain Laurent

18. November 2009

Wie sehr ein Foto polarisieren kann, zeigt sich unter: www.romain-laurent.com sehr deutlich. Das Motiv und die Geschichte dahinter wird hier sehr deutlich in den Mittelpunkt gestellt. Witzig und zugleich Tragisch die Gefühle werden bei Romain Laurent angesprochen und heben somit das Foto an sich in eine ganz neue Dimension. Wer Ideen für den nächsten Fotoexkurs sucht: hier wird man fündig.

DNS Probleme bei Windows 7 und Vista – Google lädt nicht mehr

04. November 2009

Google lädt nicht mehr unter Windows 7 oder auch unter Windows Vista! Stattdessen erhält man Fehlermeldungen z. B. das die DNS Adresse nicht korrekt sei. Ebay, Amazon ja selbst die Microsoftseite und noch viele Webseiten mehr lassen sich weder laden noch aufrufen. Seltsamerweise funktionieren andere Internetseiten ohne Probleme und laden zuverlässig!? Unter Windows XP funktioniert alles perfekt, warum nicht unter den neuen Betriebssystemen? Die Einstellungen sind im Prinzip alle korrekt aber es klappt einfach nicht!

Mit diesen Problemen schlägt sich schon seit geraumer Zeit so mancher Benutzer von Windows 7 und Vista herum. In diversen Foren wird das Thema immer wieder in der einen oder anderen Art behandelt, leider meist ohne wirkliche Lösung. Bei dem einen klappt alles ohne Probleme, beim anderen will es partout nicht funktionieren. Tipps wie die Host-Datei von Windows zu  bearbeiten, eine anderen DNS zu nutzen (z.B. nicht die eigene Netzwerk DNS sondern eine des Providers direkt) führen meist nicht zum Erfolg. Auch banaleres wie den Router neu Starten oder den Netzwerkkarten-Treiber neu zu installieren sind nicht immer von Erfolg gekrönt. Der Rat zum Neukauf eines modernen Routers oder die Schuld dem Provider zu geben ist ein eher schlechter Ansatzpunkt. Sonderbarerweise lädt Google voll funktionstüchtig, wenn man im Browser statt: www.google.de die IP eingibt, also: http://66.249.91.104

Wie aber schafft man es nun unter dem neuen Windows 7 oder dem nicht so rühmlichen Windows Vista zuverlässig Google oder Ebay dazu zu bringen korrekt zu laden? Die Lösung ist zumindest bei den meisten Nutzern simpel. Windows 7 und auch Vista können leider recht oft mit festen IP-Adressen nicht so gut umgehen, wie mit dynamischen Adressen. Von Windows XP her sind viele Benutzer es gewohnt feste IP und auch eine feste DNS (Standard-Gateway) für den Zugang zum heimischen Netz und damit auch für den Zugang zum Internet zu nutzen. Und gerade damit gibt es bei den modernen Systemen manchmal Probleme.

Man muss im Netzwerk nur einfach im Router via DHCP eine dynamische Adressvergabe einstellen. Dann alle Rechner mit automatischer IP und DNS einloggen und Google lädt wieder.

Nutzt man das Netz mit anderen Rechnern z.B. mit Win-XP zusammen, welche eine feste IP haben, so muss man den DHCP einfach eine eingeschränkten, festen Adressraum für die dynamischen IP-Adressen geben. Dann können die XP Rechner im unteren Adressraum die festen IPs verwenden, während in einem höheren Adressraum die Adressen flexibel vergeben werden. So können Konflikte zwischen festen und dynamischen Adressen erst gar nicht entstehen.