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Mit Google neue Schriften auf Internetseiten nutzen ?!

Dienstag, 08. Juni 2010

Copyright Google Font LabsTrotz der fortschreitenden Internettechnik, ist in Sachen Fonts im Internet noch immer eine Wüste aus Arial, Verdana, Times und Georgia zu sehen. Nur wenig Spielraum gibt es für Webdesigner, auch in diesem Bereich neue Wege zu gehen. Es gibt zwar durchaus Methoden individuellere Fonts zu nutzen, aber diese muten oft noch recht Stiefmütterlich an und man verirrt sich schnell im Dschungel aus Browserkompatibiliät, Lizenzrechten und des allgemeinen Handlings.

Aus den Google Labs kommt nun eine neue Methode um Schriften in Internetseite abzubilden. Die Google Font API bietet, wenn auch erst in der Beta-Phase, die Möglichkeit über die Standardschriften hinaus Fonts in einen Webauftritt einzubauen. Dabei ist das einbinden sehr einfach und wird nur mittels eines CSS-Bausteins in der HTML Seite realisiert.  Es gibt derzeit 18 nutzbaren, lizenzfreie  Schriften in der Google Font Directory, teilweise mit Variationen. Dies ist noch nicht viel und es bleibt zu wünschen dass es mehr werden. Der Ansatz von Google ist nicht schlecht und lässt hoffen auf eine Typografische Zukunft des Internets. Der Vorteil liegt auf der Hand. Google ist fast überall verfügbar liefert die Daten der Fonts, welche lediglich eingebunden werden. Man kann somit sehr sicher sein, dass der Font auch wirklich geladen wird, auch wenn die Schrift nicht im lokalen Ordner des Betriebssystems liegt. Alternative Fonts kann man ja für all jene definieren gerade nicht den Font über Google laden können.

Trotz allem gilt genau zu prüfen ob Google das benötigte auch konsequent umsetzt. Es bleibt abzuwarten ob die Directory auch umfangreich wächst und einen ausgewogenen Fundus an lizensfreien Fonts liefern kann. Zudem eignen sich nicht alle Fonts für den Einsatz im Internet. Schon bei den ersten Schriften zeigen sich Schwächen. So fehlen in einem Zeichensatz z.B. die Umlaute und andere Zeichen, was in einem weltweit genutzten Font schon vorhanden sein muss. Auch die Darstellung als Systemschrift (also ohne Glättung) steht nicht allen Fonts gleich gut. Manche werden hierdurch fast unleserlich oder sehen unschön aus. Hier ist Google gefragt genau zu prüfen und nur sinnvolle Fonts einzubauen. Mir graut es sonst davor unter Tausenden von Fonts auszuprobieren welche passend sind und bei einer bestimmten Größe noch leserlich dargestellt werden.

Ein weiterer Kritikpunkt ist die Tatsache das Google mit seinem CSS Baustein nichtmal einen WC3 konformen Code ausgibt. Um den “Strict” Vorgaben genüge zu tun sollte bei dem CSS-Tag am Ende zumindest ein /> stehen und keine einfaches > !

Bei aller Kritik ist der Weg dennoch gut und man wird sehen, was die Betaphase übersteht und wie sich dieses System entwickelt.

Canon Powershot – Batterie-Probleme mit der Digitalkamera

Donnerstag, 10. Dezember 2009

Digitale Kamera Batterie ProblemeWer eine kompakte Digital-Kamera benutzt kennt vielleicht das Problem: Man hat gerade neue Batterien eingelegt und nach nur 3 Fotos blinkt die Batterieanzeige. Der Akku oder die Batterien sind schon wieder leer?! Das kann nicht sein, denkt man. Leider ist dies ein weit verbreitetes Problem bei manchem Digitalen Fotoapparaten. Fotografiert man weiter schaltet sich der Fotoapparat tatsächlich relativ schnell wieder aus man rechnet damit das der Hauptakku oder die Batterien leer sind.

Besonders stark betroffen davon sind teilweise Modelle der Canon Powershot Serie. Das ist nicht nur nervig sondern auch kostspielig, da frühzeitig die neuen und eigentlich vollen Batterien ausgetauscht werden.

Die Lösung: Was oft nicht beachtet wird ist, dass in vielen Digi-Fotoapparaten oft noch eine kleine Knopfzelle eingebaut ist. Verliert diese Knopfzelle Ihre Ladung, wird dies im Display angezeigt, jedoch mit dem gleichen Symbol wie bei einer leeren Hauptstromquelle. Tauscht man die Knopfzelle gegen eine Neue aus, ist das Problem gelöst und die Kamera kann wieder ohne ständig blinkende Batteriewarnungen benutzt werden.