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	<title>LIQUID-ARTWORK BLOG &#187; KSK</title>
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	<description>Grafikdesign, Webdesign, Computertechnik uvm.</description>
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		<title>K&#252;nstlersozialkasse &#8211; Teil 4: Aufgenommen, was nun?</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Jan 2009 10:47:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Aufgenommen! Wenn der Antrag akzeptiert wurde, hat man es geschafft. F&#252;r die aktuelle T&#228;tigkeit als K&#252;nstler und Publizist anerkannt worden zu sein ist schon ein Grund gro&#223;er Freude. Nun werden 50 % der Beitr&#228;ge zur Kranken-, Pflege- und gesetzl. Rentenversicherung von der KSK &#252;bernommen. Gerade wer aus einem festen Job ausscheidet um viele Jahre sp&#228;ter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Aufgenommen! Wenn der Antrag akzeptiert wurde, hat man es geschafft. F&#252;r die aktuelle T&#228;tigkeit als K&#252;nstler und Publizist anerkannt worden zu sein ist schon ein Grund gro&#223;er Freude. Nun werden 50 % der Beitr&#228;ge zur Kranken-, Pflege- und gesetzl. Rentenversicherung von der KSK &#252;bernommen. Gerade wer aus einem festen Job ausscheidet um viele Jahre sp&#228;ter evtl. wieder von einem freien Schaffen in ein festes Besch&#228;ftigungsverh&#228;ltnis zur&#252;ckzukehren hat so keine gr&#246;&#223;eren Unterbrechungen beim einzahlen in die gesetzliche Rentenkasse.<span id="more-280"></span></p>
<p>Vom diesem Zeitpunkt an hat man mit der KSK in der Regel nicht mehr viel zu tun. Lediglich einmal im Monat erkennt man eine Abbuchung der Beitr&#228;ge und ein bis zweimal im Jahr erh&#228;lt man Post. Unter andere bekommt man einen Bescheid &#252;ber die gezahlten Beitr&#228;ge und ein Formular, das auffordert die Einnahmen f&#252;r das kommende Jahr m&#246;glichst genau zu sch&#228;tzen. Aus dieser Sch&#228;tzung berechnen sich dann die Beitr&#228;ge. Je mehr man angibt, desto h&#246;her der Beitrag. Prinzipiell sollte man m&#246;glichst genau sch&#228;tzen. Die Einnahmen aus den Vorjahren und die zu erwartenden Einnahmen sollten Grundlage der Berechnung sein. Die Einnahmen entsprechen dem steuerlichen Gewinn aus der selbstst&#228;ndigen T&#228;tigkeit (also Einnahmen minus der Ausgaben). Der KSK steht es frei Stichprobenartig zu pr&#252;fen wie es um die tats&#228;chlichen Einkommensverh&#228;ltnisse steht, z.B. &#252;ber einen Jahressteuerbescheid, denn sie anfordern kann. Es ist aber zu erwarten dass Sie dies nur macht, wenn man unter Verdacht ger&#228;t bewusst falsche Angaben zu machen.<br />
&#196;nderungen die ein gewisses Ma&#223; ausmachen (also gr&#246;&#223;ere Verluste oder &#252;berm&#228;&#223;ig erh&#246;hte Einnahmen) sollten man der KSK schriftlich nachmelden. Dann wird der Wert normalerweise korrigiert. Oft gen&#252;gt es aber die Sch&#228;tzung f&#252;r das neue Jahr anzupassen. R&#252;ckwirkend sind die Anpassungen aber nicht, d.h. es werden keine Beitr&#228;ge nachtr&#228;glich verlangt. Wichtig ist: die KSK w&#252;nscht Jahressch&#228;tzungen. Also keine Monatssch&#228;tzungen abgeben. &#220;berlasst es der KSK zu entscheiden ob der Beitrag erh&#246;ht wird oder nicht, es liegt in deren ermessen.</p>
<p>Ist man akzeptiert, kann man auch sofort die ganze Familie mitversichern (Ehepartner, Kinder bis zum Ablauf der Altersfristen).  Und dies ohne Mehrkosten. Bei Leistungsf&#228;llen sollte man nie mit der KSK in Kontakt treten. Die K&#252;nstlersozialkasse vermittelt die Beitr&#228;ge nur. Ansprechpartner ist immer die Krankenkasse, Pflege- oder Rentenkasse, je nach Fall.</p>
<p>Einen besonderen Fall m&#246;chte ich hier noch ansprechen, der jedoch eher bei der Anmeldung eine Rolle spielt und dort beachtet werden sollte. Die KSK bietet eine der wenigen M&#246;glichkeiten von einer privaten Krankenversicherung in eine gesetzliche KV zu wechseln. Der Spruch einmal &#8220;Privat immer Privat&#8221; z&#228;hlt hier also in der Regel nicht. Und es kann durchaus Gr&#252;nde geben von einer privaten Versicherung in eine gesetzliche zu wechseln. Gerade die hohen Beitr&#228;ge so mancher privaten Versicherung sind eine enorme Belastung f&#252;r den Freischaffenden und auch privat gut versichert zu sein ist manchmal nicht so rosig wie es versprochen wird. Wer sogar schon eine Krankheitsvorgeschichte hat und dann mit privaten KV zu tun hat, wei&#223; wovon ich schreibe. Hier werden die Beitr&#228;ge hochgeschraubt oder die zu erwartenden Krankengeschichten aus dem Leistungspaket herausgenommen. Das ist unsozial und l&#228;sst manchen den Wechsel zu den Privaten zum Alptraum werden.</p>
<p>Ansonsten gibt es noch eine Mindestgrenze, bei der man von der Abgabepflicht befreit wird, diese liegt im Moment bei: 3.900,00 EURO j&#228;hrlich (325,00 EURO monatlich).</p>
<p>Sollte man die T&#228;tigkeit wechseln, muss man dies unbedingt der KSK melden. Liegt die T&#228;tigkeit in einem anderen k&#252;nstlerischen Bereich k&#246;nnen neue Nachweise angefordert werden. Ist es keine k&#252;nstlerische/publizistische T&#228;tigkeit oder ein festes Arbeitsverh&#228;ltnis wird man aus der KSK &#8220;entlassen&#8221;. Die Versicherungspflicht erlischt. Auch hier sei gewarnt wer Informationen nicht korrekt weitergibt.</p>
<p><em>Es gibt weitere Infos direkt auf der <strong><a href="http://www.kuenstlersozialkasse.de" target="_blank">Webseite der KSK</a></strong> und auch diverse Fachliteratur, aber ich hoffe ich konnte einen kleinen &#220;berblick &#252;ber die <strong><a href="http://www.kuenstlersozialkasse.de" target="_blank">K&#252;nstlersozialkasse</a></strong> geben und so manches Horrorger&#252;cht aus der Welt schaffen.</em></p>
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		<title>K&#252;nstlersozialkasse &#8211; Teil 3: Ich wurde abgelehnt?</title>
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		<pubDate>Sat, 20 Dec 2008 20:24:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[News/Infos]]></category>
		<category><![CDATA[KSK]]></category>
		<category><![CDATA[Künstlersozialkasse]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich bin aber K&#252;nstler! Warum k&#246;nnen die das nicht erkennen?
Abgelehnt! Das liest man nirgendwo so gerne. Wenn man an der KSK gescheitert ist, &#228;rgert man sich oft. Die Begr&#252;ndung ist meist, das die k&#252;nstlerische Arbeit nicht erkannt werden konnte. Wenn man sich selbst als K&#252;nstler oder Pubizist versteht und damit sein t&#228;glich Brot verdient, h&#246;rt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ich bin aber K&#252;nstler! Warum k&#246;nnen die das nicht erkennen?<br />
</strong>Abgelehnt! Das liest man nirgendwo so gerne. Wenn man an der KSK gescheitert ist, &#228;rgert man sich oft. Die Begr&#252;ndung ist meist, das die k&#252;nstlerische Arbeit nicht erkannt werden konnte. Wenn man sich selbst als K&#252;nstler oder Pubizist versteht und damit sein t&#228;glich Brot verdient, h&#246;rt man so etwas nat&#252;rlich nicht gerne. Viele f&#252;hlen sich in der K&#252;nstlerehre verletzt und beenden Ihre Versuche aufgenommen zu werden. Dabei versucht die KSK im Sinne des Staates nur die Nicht-K&#252;nstler herauszufiltern. Wer f&#252;r ein paar Vereine ein Logo, Visitenkarten und Briefk&#246;pfe entworfen hat, der ist noch kein K&#252;nstler. Auch kann sich noch keiner Publizist nennen, wenn er in 3 Zeitschriften einen Leserartikel ver&#246;ffentlicht hat. Zeit und Arbeitspensum ist also ein entscheidender Faktor.<span id="more-275"></span></p>
<p><strong>Ich gebe es auf, es klappt ohnehin nicht!<br />
</strong>Wenn man an diesem Punkt nun aufgibt, ist man selbst Schuld. Es gilt einen neuen Antrag zu stellen und weitere Nachweise zu erbringen. Hat man erst mit der T&#228;tigkeit begonnen und nur wenige Nachweise, die man sogar bereits alle eingereicht hat, dann muss man am Besten etwas warten und nach einiger Zeit neue Nachweise an die KSK senden. Evtl muss man auch die Wahl der T&#228;tigkeitsbezeichnung anpassen. Ist man nun Webdesigner oder Layouter? Ist man Theaterregisseur oder Schauspieler? Ist man Schriftsteller oder Redakteur? Die Nachweise m&#252;ssen zum T&#228;tigkeitsfeld passen und nicht evtl. sogar auf eine Nichtk&#252;nstlerische T&#228;tigkeit verweisen.</p>
<p><strong>Noch weiter gehen?</strong><br />
Wer sich ganz zu Unrecht abgelehnt f&#252;hlt, der kann nat&#252;rlich auch weitere Schritte gehen und ein Sozialgericht in Anspruch nehmen. Wie meist, kann man sich Recht nat&#252;rlich erstreiten. Die ist aber in der Regel nur notwendig und sinnvoll, wenn es um neue k&#252;nstlerische T&#228;tigkeitsfelder geht. So haben bereits vor einiger Zeit die Webdesigner das O.K. f&#252;r die k&#252;nstlerische T&#228;tigkeit erhalten und werden seither bei der KSK akzeptiert. Ob dieser Schritt also ratsam ist sollte man sich reichtlich &#252;berlegen, den wenn verletzter Stolz auf eine Antragsablehnung zu diesem Schritt f&#252;hrt, kann das schnell zu einer teuren Angelegenheit werden.</p>
<p>Es ist also ratsam sich gut auf den Antrag vorzubereiten. Auf der Webseite der <a href="http://www.kuenstlersozialkasse.de/" target="_blank"><strong>KSK</strong></a> kann man sehr viele Details nachlesen. Im Internet gibt es viele Tipp. Zuletzt gibt es auch recht gut B&#252;cher und Ratgeber die sich damit besch&#228;ftigen. Die meisten scheitern schon am Antrag selbst, da sie es nicht schaffen die Daten zusammenzustellen und das Schriftst&#252;ck abzuschicken. Oder weil Sie aus verletztem Ego die Fehler des ersten Antrags nicht richtig stellen wollen.</p>
<p><em>Teil 4 der KSK-Serie wird sich noch dem Thema widmen, wenn man von der KSK akzeptiert wird.<br />
</em></p>
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		<title>K&#252;nstlersozialkasse &#8211; Teil 2: Wie anmelden?</title>
		<link>http://www.liquid-artwork.de/liquidblog/2008/12/04/kunstlersozialkasse-teil-2-wie-anmelden/</link>
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		<pubDate>Thu, 04 Dec 2008 10:28:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[KSK]]></category>
		<category><![CDATA[Künstlersozialkasse]]></category>

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		<description><![CDATA[Der 2. Teil der Serie KSK , die K&#252;nstlersozialkasse besch&#228;ftigt sich mit dem Problem der Aufnahme in die KSK. Oft von Frust begleitet f&#252;r so manchen &#8220;Bewerber&#8221;. Dabei sind die Antworten doch oft recht einfach.
Welche Voraussetzungen braucht man &#252;berhaupt?

Die Antwort ist eigentlich so einfach wie sie nervend ist: man muss in einschl&#228;gigen Kreisen als K&#252;nstler [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der 2. Teil der Serie KSK , die K&#252;nstlersozialkasse besch&#228;ftigt sich mit dem Problem der Aufnahme in die KSK. Oft von Frust begleitet f&#252;r so manchen &#8220;Bewerber&#8221;. Dabei sind die Antworten doch oft recht einfach.</p>
<p><strong>Welche Voraussetzungen braucht man &#252;berhaupt?<br />
</strong></p>
<p>Die Antwort ist eigentlich so einfach wie sie nervend ist: <em>man muss in einschl&#228;gigen Kreisen als K&#252;nstler anerkannt sein!</em> Nun, so lapidar man dies nicht selten in den Schreiben der KSK liest, so r&#228;tselhaft ist es f&#252;r manchen &#8220;Bewerber&#8221;. &#8220;Wieso muss ich als K&#252;nstler anerkannt sein?&#8221; sagte der Betroffene um weiter auszuf&#252;hren: &#8220;Wenn ich als K&#252;nstler anerkannt bin, dann verdiene ich ja in der Regel gut und brauche keine soziale Unterst&#252;tzung, die brauche Sie aber jetzt, wo ich gerade mit meiner Karriere beginne und knapper bei Kasse bin!&#8221;<span id="more-270"></span></p>
<p>Nun so wahr diese Aussage auf der einen Seite ist, so wichtig ist es auch die KSK zu verstehen. Um die Sozialleistungen zu erhalten, muss man eben K&#252;nstler oder Publizist sein. Und zwar ausschlie&#223;lich. Nicht nebenbei mal nach Feierabend. Die KSK muss dies pr&#252;fen um Missbrauch von Sozialleistungen m&#246;glichst zu verhindern. Ein Rookie ist also in der Regel eher eine potentieller &#8220;Nicht-K&#252;nstler&#8221; wenn er keinen ausreichenden Nachweis erbringen kann. Die Definition was ein K&#252;nstler oder Publizist ist, steht immer zur Debatte.</p>
<p>Wer also zweifelsfrei sagen kann, das er K&#252;nstler oder Publizist ist und dies als ausschlie&#223;lichen Beruf aus&#252;bt, der hat die notwendige Voraussetzung f&#252;r eine Bewerbung. Die KSK bietet eine Liste, auf der s&#228;mtliche Berufsgruppen ver&#246;ffentlicht sind. Man erh&#228;lt sie, wenn man den Antrag f&#252;r die Anmeldung anfordert.  Webdesigner geh&#246;rten nach langem nun auch dazu. Aber nur, sofern Sie auch wirklich nur Webdesgin betreiben. Der Webprogrammierer ist kein K&#252;nstler, auch wenn er gelegentlich auch solche Aufgaben &#252;bernimmt.</p>
<p><strong>Wie melde ich mich richtig an?</strong></p>
<p>Indem man den Antrag anfordert und korrekt ausf&#252;llt! Das Wichtigste ist, das man genau wei&#223;, was man als K&#252;nstler tut. Wer gleich viele Berufsgruppen angibt (z.B. Webdesigner, Schauspieler und Journalist), der wird kaum als ernsthaft angesehen werden. Auch gerade erst angefangen zu haben ist nicht von Vorteil. K&#252;nstler und Publizist ist man durch sein Schaffen und nicht von Geburt an.</p>
<p>Und das Schaffen, das Werk ist das Bedeutendste. Dies muss man glaubhaft darstellen. Was habe ich als K&#252;nstler vollbracht, so das man mich als solches Bezeichnen kann? Wenn man der KSK diese Frage beantwortet ist man dabei. Ein Skizzenbuch zu senden, oder ein paar Webseiten zu nennen gen&#252;gt das normalerweise nicht. Die k&#246;nnen theoretisch von jedem sein. So bitter es manche auch ansehen, man muss Beweise liefern. Datensch&#252;tzer und Verschw&#246;rungstheoretiker schreien schnell auf und zitieren den Gl&#228;sernen Staatsb&#252;rger. Aber man sollte sich ins Bewusstsein rufen, das es um staatliche Leistungen geht, die man &#228;hnlich wie Kindergeld oder Hartz IV nicht ohne Kontrolle und Pr&#252;fung bekommen darf. Jeder kennt den Begriff &#8220;Sozialschmarotzer&#8221; und diese Entwicklung soll verhindert werden.</p>
<p><strong>Ich habe trotzdem bedenken meine Daten offen zu legen?</strong></p>
<p>Nun, man muss nicht alle Gesch&#228;ftsdaten offen legen. Der KSK gen&#252;gt es in der Regel f&#252;r konkrete Arbeiten und Auftr&#228;ge zu erkennen das daf&#252;r eine Honorar bezogen wurde. Die Ernsthaftigkeit des k&#252;nstlerisch Schaffenden muss erkennbar sein. Eine Kopie eines Kontoauszugs gen&#252;gt. Bereiche des Auszuges die uninteressant f&#252;r die KSK sind oder man f&#252;r sich behalten m&#246;chte schw&#228;rzt man damit Sie unleserlich werden. Optimal ist es ein Muster des Arbeit zu senden, eine Kopie der Rechnung und die Best&#228;tigung dass entsprechendes Honorar auf dem Konto eingegangen ist. Evtl. weitere Folgeauftr&#228;ge und deren Nachweise sind die Best&#228;tigung, das man bei Kunden anerkannt ist.</p>
<p>Man kann einen Kunden auch bitten, ob er bereit w&#228;re ein Schreiben aufzusetzen, welches die T&#228;tigkeit und die k&#252;nstlerische Arbeit beschreibt. Aber auch hier sollte das Ziel im Auge behalten werden, das man nur k&#252;nstlerisch t&#228;tig sein darf. Wenn der Kunde schreibt das man oft auch als Administrator mit den Server arbeitet, solch Engagement mag l&#246;blich sein, aber keine ausschlie&#223;lich k&#252;nstlerische T&#228;tigkeit.</p>
<p>Bedenken gibt es auch bei so manchem K&#252;nstler ob er einen Teil seiner Kunden &#252;berhaupt preisgeben soll, da ein Nutzer von K&#252;nstlern wie Verlage, Werbeagenturen usw. Abgaben an die K&#252;nstlersozialkasse zahlen m&#252;ssen. Die Angst den Kunden zu verlieren ist dann vorhanden. Dazu kann man nur anmerken dass die Abgaben die betroffenen Unternehmen zahlen m&#252;ssen gesetzlich verankert sind und ein Vorsto&#223; rechtsstaatliche Konsequenzen nach sich zieht. Kein Grund also einen Kunden zu decken, da er die Verantwortung f&#252;r dieses Fehlverhalten selbst tr&#228;gt. Au&#223;erdem wird in der letzten Zeit auf wirken der Finanz&#228;mter verst&#228;rkt nach schwarzen Schafen in der Branche gefahndet.</p>
<p><em>Teil 3 der KSK-Serie wird etwas darauf eingehen was zu tun ist, wenn man von der K&#252;nstlersozialkasse abgelehnt wird.</em></p>
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		<item>
		<title>K&#252;nstlersozialkasse &#8211; Teil 1: Was ist die KSK</title>
		<link>http://www.liquid-artwork.de/liquidblog/2008/11/30/kunstlersozialkasse-teil-1-was-ist-die-ksk/</link>
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		<pubDate>Sat, 29 Nov 2008 22:34:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[News/Infos]]></category>
		<category><![CDATA[KSK]]></category>
		<category><![CDATA[Künstlersozialkasse]]></category>

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		<description><![CDATA[Aufgrund zu vieler negativer Meldungen &#252;ber die K&#252;nstlersozialkasse (KSK), habe ich mich entschlossen an dieser Stelle in mehreren Teilen zu dem Thema einiges zusammen zu fassen. Es gibt sehr viele Desinformationen zur KSK und ihr Ruf ist oft schlechter als eigentlich angebracht. Dies kommt daher, dass gerade die Berufsanf&#228;nger, Quereinsteiger und Branchenneulinge Ihre Probleme mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Aufgrund zu vieler negativer Meldungen &#252;ber die K&#252;nstlersozialkasse (KSK), habe ich mich entschlossen an dieser Stelle in mehreren Teilen zu dem Thema einiges zusammen zu fassen. Es gibt sehr viele Desinformationen zur KSK und ihr Ruf ist oft schlechter als eigentlich angebracht. Dies kommt daher, dass gerade die Berufsanf&#228;nger, Quereinsteiger und Branchenneulinge Ihre Probleme mit der K&#252;nstlersozialkasse haben und ihren Frust im Web kundtun. Diese &#8220;Einstiegsschwierigkeiten&#8221; sind aber eigentlich ganz normal und verst&#228;ndlich, wenn man die Hintergr&#252;nde kennt.</p>
<p><strong>Was ist die K&#252;nstlersozialkassen, kurz KSK genannt?</strong></p>
<p>Die KSK ist <span style="text-decoration: underline;">keine</span> Krankenkasse, wie oft f&#228;lschlicherweise angenommen. Das hei&#223;t man wird auch nicht bei der KSK direkt krankenversichert, wenn man aufgenommen ist. Vielmehr ist die K&#252;nstlersozialkasse eine reine Sozialkasse und Teil der gesetzlichen Sozialversicherung, eingegliedert in die Unfallkasse des Bundes. Das ist insofern sehr wichtig, da oft der Glaube besteht man hat die KSK als seine neue Krankenkasse, was aber nicht so ist.</p>
<p><span id="more-107"></span></p>
<p>Die KSK erm&#246;glicht es freischaffenden K&#252;nstlern und Publizisten an der gesetzlichen Krankenversicherung, Rentenversicherung und Pflegeversicherung teilzuhaben. Und dies auf eine Weise, als w&#228;re man in einem festen Anstellungsverh&#228;ltnis. Die KSK zahlt den Arbeitnehmeranteil, der K&#252;nstler den Arbeitgeberanteil. Somit ist man als freischaffender K&#252;nstler/Publizist in einer besonderen, direkt einzigartigen Position.</p>
<p><strong>Warum zahlt die KSK die halben Beitr&#228;ge zur Kranken-, Renten- und Pfegeversicherung?</strong></p>
<p>Dies ist ein Tribut der staatlichen Gesellschaft an die K&#252;nstler. Freischaffende K&#252;nstler, Musiker und Publizisten sind schon immer &#8220;arme Schlucker&#8221; gewesen. Das soll keine Abwertung der Branche sein, sondern es ist eben so, dass man in dieser Branche sehr stark abh&#228;ngig davon ist, wie die eigene Kunst angenommen wird. Die besten Maler waren zu ihren Lebzeiten arm, da Ihre Kunst nicht geachtet wurde. Schauspieler sind vom Zeitgeist genauso abh&#228;ngig wie Buchautoren von der momentanen Laune der Leser. Was heute &#8220;In&#8221; ist, ist morgen &#8220;Out&#8221;. Solchen Schwankungen unterlegen ist der freie K&#252;nstler und Publizist schnell in Not, oder hat extreme finanzielle Startprobleme in seiner Karriere. Da aber gerade solche frei arbeitende K&#252;nstler und Publizisten die freie Entfaltung der Kultur im Staate f&#246;rdern und tragen, sind sie unverzichtbar. Die Kunst w&#252;rde sonst nur noch kommerziellen Interessen folgen, was sie ohnehin viel zu sehr tut. Es stellt sich doch klar die Frage: Wie h&#228;tten Vincent van Goghs Bilder ausgesehen, h&#228;tte er Sie nicht in Armut gemalt, sondern schon damals nur Auftragsarbeiten erledigt?</p>
<p>Die KSK f&#246;rdert die Kunst also sehr, indem sie die finanziellen Belastungen des K&#252;nstlers reduziert und ihn f&#252;r die Krankheit und das Alter absichert.</p>
<p><strong>Wo kommen die F&#246;rdergelder her, doch vom Steuerzahler?</strong></p>
<p>Zum Teil kommt nat&#252;rlich Geld aus der Staatskasse. Der Staat profitiert ja zu einem gewissen Grad auch an der Kunst die geschaffen wird. Deutschland gilt ja nicht zu unrecht auch als ein Kulturland.</p>
<p>Ein anderer Teil des Geldes kommt von den Orten, wo durch die Arbeit des Freischaffenden auch Geld verdient wird. Und oft wird dort auch sehr gut damit verdient. Gemeint sind Verlage, Theater, Konzerth&#228;user, Fernsehsender, Werbeagenturen usw. Diese Gesellschaften und Firmen haben einen gro&#223;en Vorteil darin freie K&#252;nstler und Publizisten zu nutzen. Auch sie sind den st&#228;rkeren Schwankungen des Marktes unterworfen und k&#246;nnen so schnell darauf reagieren. Ein freier Mitarbeiter kostet weniger, ist oft flexibel einsetzbar und auch leicht wieder los zu werden. <strong>Quid pro quo! </strong>So h&#228;lt es nat&#252;rlich auch der Staat, vertreten durch die KSK. Somit m&#252;ssen diese Unternehmen Abgaben an die KSK zahlen.</p>
<p>In der Vergangenheit wurde oft versucht diese Abgaben nicht zu zahlen, und die KSK hatte wenige Mitarbeiter, um dies zu pr&#252;fen. Inzwischen sind aber tausende Wirtschaftspr&#252;fer &#252;ber die Finanz&#228;mter dabei dies aufzuarbeiten, was zur Folge hat das viele Unternehmen nun nachzahlen m&#252;ssen. Bitter, aber fair.</p>
<p><strong>Wie geht das nun genau mit der KSK?</strong></p>
<p>Die KSK nimmt einen K&#252;nstler auf und er hat nun die Wahl, ob er gesetzlich versichert sein will, oder ob er sich sogar privat Krankenversichern will. Er hat also die Wahl. Die KSK bedeutet nicht zwingend, dass man gesetzlich versichert sein muss, was oft f&#228;lschlicherweise gedacht wird. Au&#223;erdem hat man selbst die Wahl wo man versichert sein will. Die KSK mischt sich nicht in die pers&#246;nliche Wahl der Krankenkasse ein. Zus&#228;tzlich wird man gesetzlich Rentenversichert, unabh&#228;ngig der evtl. schon vorhandenen privaten Rentenabsicherung. Dies kann man auch nicht wirklich umgehen. Ein kleiner Teil geht noch an die gesetzliche Pflegeversicherung, die man auch noch erh&#228;lt. Alles in allem spart man trotz der Renten- und Pflegeversicherung die man erh&#228;lt viel Geld gegen&#252;ber einer reinen Selbstversicherung bei einer Krankenkasse, wo man die Beitr&#228;ge voll zahlen muss. Die Beitragsh&#246;he errechnet die KSK aus dem vom K&#252;nstler gesch&#228;tzten Jahreseinkommen. Diese Sch&#228;tzung sollte m&#246;glichst genau sein. Ver&#228;ndert sich das Einkommen, korrigiert man die Sch&#228;tzung im n&#228;chsten Jahr in entsprechende Richtung. Hier und da, pr&#252;ft die KSK diese Sch&#228;tzungen durch Stichproben. Weicht man zu sehr ab, muss man nachzahlen. Die Geb&#252;hren f&#252;r die Kranken-, Pflege- und Rentenversicherung zieht die KSK monatlich ein und leitet diese summiert mit ihrem Anteil an die entsprechenden Stellen weiter (z.B. an die Krankenkasse). Die Abwicklung von Krankheitsf&#228;llen wird aber komplett mit der gew&#228;hlten Krankenkasse abgewickelt, und interessiert die KSK nicht.</p>
<p><em>Teil 2 der Serie wird sich damit besch&#228;ftigen wie man sich bei der KSK anmeldet, warum gerade dies oft nicht so einfach ist und Frust bei so manchen Kunstschaffenden verursacht.</em></p>
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