Artikel mit ‘Künstlersozialkasse’ getagged

Künstlersozialkasse – Teil 4: Aufgenommen, was nun?

Donnerstag, 08. Januar 2009

Aufgenommen! Wenn der Antrag akzeptiert wurde, hat man es geschafft. Für die aktuelle Tätigkeit als Künstler und Publizist anerkannt worden zu sein ist schon ein Grund großer Freude. Nun werden 50 % der Beiträge zur Kranken-, Pflege- und gesetzl. Rentenversicherung von der KSK übernommen. Gerade wer aus einem festen Job ausscheidet um viele Jahre später evtl. wieder von einem freien Schaffen in ein festes Beschäftigungsverhältnis zurückzukehren hat so keine größeren Unterbrechungen beim einzahlen in die gesetzliche Rentenkasse. (weiterlesen…)

Künstlersozialkasse – Teil 3: Ich wurde abgelehnt?

Samstag, 20. Dezember 2008

Ich bin aber Künstler! Warum können die das nicht erkennen?
Abgelehnt! Das liest man nirgendwo so gerne. Wenn man an der KSK gescheitert ist, ärgert man sich oft. Die Begründung ist meist, das die künstlerische Arbeit nicht erkannt werden konnte. Wenn man sich selbst als Künstler oder Pubizist versteht und damit sein täglich Brot verdient, hört man so etwas natürlich nicht gerne. Viele fühlen sich in der Künstlerehre verletzt und beenden Ihre Versuche aufgenommen zu werden. Dabei versucht die KSK im Sinne des Staates nur die Nicht-Künstler herauszufiltern. Wer für ein paar Vereine ein Logo, Visitenkarten und Briefköpfe entworfen hat, der ist noch kein Künstler. Auch kann sich noch keiner Publizist nennen, wenn er in 3 Zeitschriften einen Leserartikel veröffentlicht hat. Zeit und Arbeitspensum ist also ein entscheidender Faktor. (weiterlesen…)

Künstlersozialkasse – Teil 2: Wie anmelden?

Donnerstag, 04. Dezember 2008

Der 2. Teil der Serie KSK , die Künstlersozialkasse beschäftigt sich mit dem Problem der Aufnahme in die KSK. Oft von Frust begleitet für so manchen “Bewerber”. Dabei sind die Antworten doch oft recht einfach.

Welche Voraussetzungen braucht man überhaupt?

Die Antwort ist eigentlich so einfach wie sie nervend ist: man muss in einschlägigen Kreisen als Künstler anerkannt sein! Nun, so lapidar man dies nicht selten in den Schreiben der KSK liest, so rätselhaft ist es für manchen “Bewerber”. “Wieso muss ich als Künstler anerkannt sein?” sagte der Betroffene um weiter auszuführen: “Wenn ich als Künstler anerkannt bin, dann verdiene ich ja in der Regel gut und brauche keine soziale Unterstützung, die brauche Sie aber jetzt, wo ich gerade mit meiner Karriere beginne und knapper bei Kasse bin!” (weiterlesen…)

Künstlersozialkasse – Teil 1: Was ist die KSK

Sonntag, 30. November 2008

Aufgrund zu vieler negativer Meldungen über die Künstlersozialkasse (KSK), habe ich mich entschlossen an dieser Stelle in mehreren Teilen zu dem Thema einiges zusammen zu fassen. Es gibt sehr viele Desinformationen zur KSK und ihr Ruf ist oft schlechter als eigentlich angebracht. Dies kommt daher, dass gerade die Berufsanfänger, Quereinsteiger und Branchenneulinge Ihre Probleme mit der Künstlersozialkasse haben und ihren Frust im Web kundtun. Diese “Einstiegsschwierigkeiten” sind aber eigentlich ganz normal und verständlich, wenn man die Hintergründe kennt.

Was ist die Künstlersozialkassen, kurz KSK genannt?

Die KSK ist keine Krankenkasse, wie oft fälschlicherweise angenommen. Das heißt man wird auch nicht bei der KSK direkt krankenversichert, wenn man aufgenommen ist. Vielmehr ist die Künstlersozialkasse eine reine Sozialkasse und Teil der gesetzlichen Sozialversicherung, eingegliedert in die Unfallkasse des Bundes. Das ist insofern sehr wichtig, da oft der Glaube besteht man hat die KSK als seine neue Krankenkasse, was aber nicht so ist.

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